Community Regeln

Community-Regeln für beteilige.me, Kampagne „Abpflastern“ 

Willkommen bei der Abpflastern-Kampagne von beteilige.me!
Diese Plattform gibt dir die Möglichkeit, aktiv an der nachhaltigen Stadtentwicklung von Hamburg teilzunehmen. Du kannst Orte auf der Karte markieren, die du im privaten Bereich selbst entsiegelt hast oder die du im öffentlichen Bereich gerne entsiegelt – also von Asphalt und Beton befreit – sehen möchtest. Die zuständigen Stellen prüfen die Vorschläge und setzen sie je nach Möglichkeit und Ressourcen um. Das gemeinsame Gestalten trägt zu einer grüneren, klimaresilienteren und demokratischeren Stadt bei! Um sicherzustellen, dass alle Beiträge respektvoll, sinnvoll und datenschutzkonform sind, bitten wir dich, die folgenden Community-Regeln zu beachten.

1. Respekt und Höflichkeit

  • Behandle alle Mitglieder der Community respektvoll, unabhängig von deren Ideen oder Erfahrungen.
  • Jegliche Form von Belästigung, Diskriminierung oder Beleidigung ist nicht gestattet.
  • Diskussionen sollten stets sachlich und lösungsorientiert geführt werden.

2. Datenschutz und Anonymität

  • Wichtiger Hinweis: Verwende keine realen Namen von Personen in deinen Beiträgen. Deine Vorschläge sollten sich auf die Entsiegelung von öffentlichen oder privaten Flächen konzentrieren, ohne personenbezogene Daten oder private Informationen preiszugeben.
  • Achte darauf, dass du keine persönlichen Informationen von anderen Nutzer:innen teilst, ohne deren ausdrückliche Zustimmung.
  • Respektiere die Privatsphäre der anderen und stelle sicher, dass du keine Details zu persönlichen Lebensumständen, sozialen oder gesundheitlichen Aspekten preisgibst.

3. Konstruktive und zielgerichtete Beiträge

  • Deine Vorschläge sollten sich auf konkrete Flächen in der Stadt beziehen, die du gerne entsiegelt sehen möchtest. Versuche, den Nutzen und die Wichtigkeit der Entsiegelung zu erläutern, zum Beispiel, wie es die Lebensqualität erhöht oder zu einer besseren Klimaanpassung beiträgt.
  • Stelle sicher, dass deine Markierungen auf der Karte klar und eindeutig sind, damit andere Nutzer:innen leicht verstehen können, wo du die Entsiegelung vorschlägst.

4. Keine Spam- oder Werbeinhalte

  • Die Plattform dient ausschließlich der Bürger:innenbeteiligung zur Entsiegelung von Flächen. Jegliche Art von Werbung, Spam oder kommerziellen Angeboten ist untersagt.
  • Wenn du Projekte oder Initiativen vorstellen möchtest, die mit den Zielen der Plattform übereinstimmen, tue dies bitte in einem respektvollen und relevanten Rahmen.

5. Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung

  • Abpflastern lebt von der gemeinsamen Zusammenarbeit! Ermutige andere, ebenfalls Vorschläge zu machen und biete Feedback zu den eingereichten Ideen, wo immer es sinnvoll ist.
  • Achte darauf, dass du nicht nur Kritik übst, sondern konstruktive Vorschläge und Lösungen anbietest, um die Vorschläge anderer zu verbessern.

6. Keine diskriminierenden oder beleidigenden Inhalte

  • Die Plattform ist ein Ort für offene, respektvolle Diskussionen. Diskriminierung oder Ausgrenzung aufgrund von Herkunft, Geschlecht, Religion, sexueller Orientierung oder anderen persönlichen Merkmalen sind absolut unzulässig.
  • Jede:r soll sich sicher fühlen, seine Ideen zu teilen, ohne Angst vor negativen Reaktionen oder Mobbing.

7. Moderation und Durchsetzung der Regeln

  • Das Moderationsteam behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Nutzer:innen zu sperren, die gegen diese Regeln verstoßen.
  • Im Falle von Konflikten oder Verstößen kannst du das Moderationsteam kontaktieren, das im Bedarfsfall Maßnahmen ergreift, um die Gemeinschaft zu schützen und respektvolle Diskussionen sicherzustellen.

8. Mitgestaltung und Feedback

  • Deine Meinung ist wichtig! Du kannst jederzeit Vorschläge zur Verbesserung der Plattform machen. Gib Feedback, wenn du Ideen hast, wie das Tool für Bürger:innenbeteiligung noch besser genutzt werden kann.
  • Nutze die Möglichkeit, die Stadt aktiv mitzugestalten, indem du deine Ideen zur Entsiegelung und Begrünung von Flächen teilst!

9. Prüfung und Umsetzung der Vorschläge

Wir möchten die Nutzer:innen darauf hinweisen, dass die markierten Flächen und Beiträge keine Garantie für eine tatsächliche Umsetzung der Entsiegelung in der Praxis darstellen. Die Abpflastern-Kampagne wird von der zivilgesellschaftlichen Initiative lokalkraft betreut. Diese Initiative übernimmt die erste Prüfung der eingereichten Beiträge und stellt sicher, dass sie den vorgegebenen Regeln entsprechen, wie etwa der korrekten Markierung von Flächen und der Einhaltung der Datenschutzbestimmungen.

 

Vorgehen bei der Prüfung:

  1. Prüfung durch lokalkraft: Die Initiative lokalkraft überprüft, ob die vorgeschlagenen Flächen den Kriterien für die Entsiegelung entsprechen und in den Kontext der Kampagne passen. Dabei wird unter anderem geprüft, ob es sich um öffentliche Flächen handelt. Ist die zur Entsiegelung vorgeschlagene Fläche eine private Fläche, kann der Vorschlag leider nicht berücksichtigt werden. Private Flächen können nur eingetragen werden, wenn sie vom Eigentümer:innen bereits entpflastert wurden. Auch diese Flächen nehmen am Wettbewerb teil.
  2. Weiterleitung an das Bezirksamt: Entspricht der Vorschlag den Vorgaben, wird er an das zuständige Bezirksamt weitergeleitet. Das Bezirksamt prüft dann, ob die Entsiegelung der Fläche im Rahmen der bestehenden städtischen Planung und Ressourcen realisierbar ist.
  3. Rückmeldung an die Nutzer:innen: Sollte ein Vorschlag aufgrund von verschiedenen Faktoren nicht umsetzbar sein, wie etwa rechtlichen, finanziellen oder logistischen Einschränkungen, erhalten die Nutzer:innen eine Rückmeldung. Diese Rückmeldung erfolgt als Kommentar auf der Karte an der Stelle, an der der Beitrag erstellt wurde. Beispielsweise könnte eine Entsiegelung aus folgenden Gründen nicht möglich sein:
    • Rechtliche Einschränkungen: Wenn die Fläche für die verkehrssichere und inklusive Mobilität gebraucht wird oder in einem Bereich mit speziellen Baurechtsvorschriften liegt.
    • Technische oder logistische Hindernisse: Wenn die Fläche eine notwendige Infrastruktur, wie etwa Parkplätze, Abwasserleitungen oder andere städtische Einrichtungen, beinhaltet, die durch eine Entsiegelung gefährdet werden könnte.
    • Kosten und Ressourcen: Eine Entsiegelung ist möglicherweise aufgrund der finanziellen Ressourcen der Stadt oder der Komplexität des Projekts nicht realisierbar.
    • Aktuelle Planungen: Wenn für die Fläche bereits andere städtebauliche Projekte oder Planungen bestehen, die eine Entsiegelung verhindern.

Es ist wichtig zu verstehen, dass die Plattform und die Kampagne den Bürger:innen eine Stimme im Gestaltungsprozess geben, aber nicht jede markierte Fläche garantiert umgesetzt wird. Der Prüfprozess sorgt dafür, dass nur realisierbare Vorschläge weiterverfolgt werden.

Deine Beiträge tragen also dazu bei, Hamburg grüner und lebenswerter zu gestalten. Dennoch hängt die tatsächliche Umsetzung von vielen Faktoren ab. Du erhältst stets eine Rückmeldung über den Status deiner Vorschläge, sodass du über den Fortschritt informiert bleibst.

Danke für dein Commitment!
Indem du dich auf beteilige.me beteiligst, verpflichtest du dich, diese Community-Regeln zu respektieren. Gemeinsam können wir eine grünere, lebenswertere und klimaresilientere Stadt schaffen!