Immer aktuell

Hamburg Abpflastern hat 2025 nach dem Klimaschutz nebenan-Preis auch den Jury-Preis der nebenan-Stiftung gewonnen. Wir freuen uns riesig, mit dem Preisgeld konkrete Abpflaster-Projekte unterstützen zu können. Bei Interesse meldet Euch!

Der Verein GreenCity Hamburg setzt sich wie wir für ein grünes und lebenswertes Hamburg ein – nun haben wir eine Kooperation für fleißige Abpflaster-Initiativen: Für abgepflasterte Flächen im öffentlichen und öffentlich zugänglichen Bereich könnt ihr über dieses Formular finanzielle und fachliche Unterstützung anfragen.

Aktuelles

September 2026  

Und da ist sie, die Fortsetzung unserer Abpflastern-Aktionen! Am 26.9. heißt es im Grandweg wieder „raus mit den Platten“. Diesmal befreien wir rd. 60 m2 von Pflastersteinen und bringen frischen Boden aus, damit aus Grau wieder Grün wird.

Was uns freut: Unsere Abpflastern-Bande wird immer größer! Von Kids bis Senior:Innen sind alle dabei, haben bei den Aktionen richtig Spaß und das gute Gefühl, etwas für eine grünere, resilientere Zukunft unserer schönen Stadt getan zu haben.

Und auch Hamburgs Unternehmen machen mit! So sponsert Firma Buhck Abfallverwertung und Recycling GmbH & Co. KG den Abtransport der Platten, was das nötige Budget für die Aktion spürbar reduziert! DANKE!

Und nicht zu vergessen! Die Grundlage legen dabei die Verwaltungsmitarbeitenden des Bezirksamts. Ohne die unkomplizierte Unterstützung wären unsere Abpflastern-Aktionen nicht möglich.

Ihr seht – wenn alle mitmachen, finden sich Wege zu Lösungen, die wir so in der Vergangenheit noch nicht gegangen sind.

Wir freuen uns schon, die nächsten Flächen für’s Abpflastern vorzubereiten – schließlich gilt es ja beim Wettbewerb um die meisten abgepflasterten Flächen im Bezirk, im Stadteil, auf privaten Grundstücken und auch im bundesweiten Wettbewerb möglichst viele Pflastersteine zu heben. Also nochmal alle ran an die Schaufeln zum Endspurt!

August 2026  

Unsere erste kleine Entsiegelungs-Aktion im Juni hat uns gezeigt, da geht was! Und so haben wir uns an die nächsten Entsiegelungs-Flächen gewagt. Wieder haben wir gemeinsam mit Menschen aus der Stadt, dem BUND Hamburg und dem Bezirksamt versiegelte Flächen in Hamburg abgepflastert.

Und das war garnicht so kompliziert:
Schritt 1: Mit dem zuständigen Verwaltungs-Mitarbeitenden hatten wir vor Ort versiegelte Flächen, auf denen Pflastersteine aus verkehrstechnischer Sicht nicht notwendig sind, festgestellt und markiert. Diese wurden zum Abpflastern freigegeben.
Schritt 2: Der BUND Hamburg lud zur Abpflaster-Aktion als öffentliche Veranstaltung ein (so war die Aktion und alle Beteiligten versichert).
Schritt 3: Viel mehr Menschen als gedacht kamen zusammen, legten mit dem mitgebrachten Werkzeug los und pflasterten die freigegebenen Flächen mit großem Engagement ab.
Schritt 4: Das Bezirksamt ließ die abholbereit gelagerten Pflastersteine abholen und die Flächen mit Boden verfüllen.

So einfach kann Entsiegeln sein :-)

Und jetzt? Wie geht’s auf den Flächen weiter? Das Bezirksamt plant an einigen Stellen Bäume zu pflanzen und auch wir können hier wieder Einsatz zeigen: mit der Übernahme von Grünpatenschaften.

Die Aktion macht Sinn, denn dieses gemeinsame und konkrete Gestalten unserer Quartiere

  • unterstützt 1.) unsere Natur und die Artenvielfalt,
  • schafft 2.) kühlere und lebenswerte Stadträume,
  • ermöglicht 3.) das lokale Versickern als Starkregenvorsorge,
  • schafft 4.) lokale Gemeinschaft und Selbstwirksamkeit beim gemeinsamen Gestalten und
  • stärkt damit 5.) unsere Demokratie an den Wurzeln.
  • Außerdem spart so 6.) die öffentliche Hand, also die Gesellschaft, die Finanz- und Personalmittel, die notwendig gewesen wären, wenn sie die Flächen selbst entsiegelt hätte.

So geht zukunftsgewandte Kokreation! Wir freuen uns schon auf die Fortsetzung!

Juli 2026  

Die Hamburger Sustainability Week hatte uns eingeladen, uns auf dem Rathausmarkt am Zukunftsgarten zu beteiligen. Wir haben die Einladung gerne angenommen und eingebettet zwischen unseren mitmachenden Organisationen viele inspirierende Gespräche geführt. Wenn ihr euch einen Eindruck von der Veranstaltung machen möchtet, schaut gerne hier hinein: Bericht Zukunftsgarten (RTL Nord, 1.7.2026)

Juni 2026  

Am 28. Juni ist es  tatsächlich passiert! Ehrenamtliche aus der ganzen Stadt haben zum ersten Mal in Abstimmung mit dem Bezirksamt Pflastersteine im Rahmen einer BUND Abpflastern-Aktion herausnehmen und so eine große Platane mehr Flächen zum „Regenwasser trinken“ schenken können. Der Baum hatte bereits Pflastersteine aufgeworfen, um in der vollständig versiegelten Umgebung an Wasser zu kommen. Jetzt ist seine „Bar“ rd. 12,5 m2 größer. Die entfernten Platten haben wir mit angeliefertem wasserdurchlässigem Granulat verfüllt, so dass die Nutzung der Fläche wie zuvor möglich ist. Wir sind über diese erste praktische Umsetzung einer gemeinschaftlichen Entsiegelung auf öffentlichen Grund, die die Zivilgesellschaft und das Bezirksamt gemeinsam geplant und umgesetzt haben, sehr glücklich und freuen uns schon auf die nächsten gemeinsamen Entsiegelungsaktionen in unserer Stadt.

Mai 2026

Und der nächste Wettbewerb lockt! Diesmal können sich Mieter:innen mit ihren Vermietenden ins Zeug legen.

Die Provinzial-Versicherung schreibt unter dem Motto „Steine raus – Natur rein“ den Bodenluft-Wettbewerb aus. „Entsiegelte Böden rund um dein Eigentum steigern deine Wohn- und Lebensqualität. Nicht zuletzt: Wenn du deinen Garten erblühen lässt, machst du ihn zu einem Refugium für viele Tiere und förderst die heimische Artenvielfalt. …Die Aktion Bodenluft ist eine Initiative der Provinzial-Versicherung, mit welcher wir einen wichtigen Impuls geben, um Nachhaltigkeit vor Ort zu fördern.“

In diesem Sinne können sich bis zum 30. Oktober 2026 Mieter:innen und Vermietende in zahlreichen Kommunen, auch in Hamburg, mit Aussicht auf attraktive Preise mit konkreten Abpflaster-Projekten beteiligen. Hier geht es zu den Teilnahmebedingungen und vielen weiteren Informationen: https://bodenluft.net/

April 2026

An alle in Hamburgs Bildungseinrichtungen: Holt euch die Goldene Gießkanne 2026 – der Wettbewerb „Hamburgs Schulen abpflastern“ läuft bereits!
Wenn ihr beim Wettbewerb 2026 teilnehmen wollt, pflastert ab, tragt eure entsiegelte Fläche auf https://abpflastern-hamburg.beteilige.me ein, fügt in der Beschreibung den Hinweis „Hamburgs Schulen abpflastern“, eine Kontaktadresse sowie die entsiegelten Quadratmeter ein und hängt Vorher-Nachher-Fotos an.

Ihr habt noch keine Idee, wie ihr starten könnt? Unser „Leitfaden zur Entsiegelung von Hamburgs Schulen“, kann euch helfen, Schritt für Schritt aus Grau Grün zu machen.

PS: Parallel könnt ihr auch am Bundeswettbewerb „Jugend pflastert ab“ teilnehmen.

März 2026

Am 21. März, zum Frühlingsbeginn startet wieder die bundesweite Abpflastern-Kampagne. Ist Eure Kommune schon dabei? abpflastern.de

Auch der tiefe Süden pflastert jetzt ab! Mit großer Unterstützung aus unserem Netzwerk, insbesondere von Code for Hamburg, lokalkraft und Bund Naturschutz/BUND, hat Landsberg am Lech eine Abpflastern-Domain aufgesetzt und beteiligt sich an der konstruktiven und bürgernahen Klimaanpassung, s. abpflastern-landsberg.beteilige.me 

Weitere Kommunen sind auf dem Weg. Wenn auch Ihr Interesse habt, schaltet Euch gern in unseren How to start Abpflastern-Workshop am 18.03. ein oder meldet Euch per Mail. Es wird sicher auch weitere Onboarding-Termine geben.

Januar & Februar 2026

Januar & Februar: Die neue Landing Page geht online. So schaffen wir mehr Übersicht über das Abpflastern in Hamburg. Vielen Dank an Susanne, Timo und viele andere für ihren Einsatz und ihre Ideen!

Das weiter wachsende Netzwerk nutzt die kalte Jahreszeit, um die nächste Abpflastern-Saison vorzubereiten. Außerdem finden auch jetzt viele Informations-Veranstaltungen zum Abpflastern statt. Sie sind auf unserer Termin-Seite zu finden.

November 2025

24. November: Die Zweite Bürgermeisterin und Umweltsenatorin Katharina Fegebank überreicht die Preise des Abpflastern Wettbewerbs: Der Bezirk Altona gewinnt nach einem starken Finish den Goldenen Spaten und Altona-Altstadt die Goldene Harke. Schüler*innnen der Stadtteilschule Bramfeld erhielten für die Entsiegelung und Begrünung ihres Schulhofs die Goldene Harke (für Institutionen) und die Eigentümergemeinschaft Reineckestraße bekam für die Schaffung eines grünen Spielraums für alle Generationen auf einem ehemaligen privaten Parkplatz ebenfalls die Goldene Harke (für Private). Toni erhielt für sein besonderes Engagement zum Entsiegeln in Hamburg den Sonderpreis Goldener Pflasterstein. Zur Pressemitteilung der BUKEA geht es hier und zum Insta-Beitrag hier. Das Hamburg Journal / NDR berichtete.

Hamburg erklimmt beim bundesweiten Wettbewerb den dritten Platz!! Wir müssen uns nur Frankfurt und Darmstadt geschlagen gegeben – herzlichen Glückwunsch nach Hessen. Und nach Flensburg und Mettingen, die in den anderen Kategorien gewonnen haben. Nächstes Jahr sind wir dann dran!

September 2025

Abpflastern hat nach dem Klimaschutz nebenan-Preis auch den Jury-Preis der nebenan-Stiftung gewonnen. Wir freuen uns riesig, mit dem Preisgeld konkrete Abpflaster-Projekte unterstützen zu können. Bei Interesse meldet Euch!

August 2025

Schulen pflastern ab: Wie Toni Deutschlands Schulhöfe entsiegelt (SWR, 13. August)

Gelungener Beitrag bei: RTL Nord HH / SH, Nachrichten (28.07.2025; Mitgestelten statt Meckern)

Für den Bezirk Wandsbek läuft bis Ende Oktober eine Umfrage zum Klima-Anpassungskonzept

“Mut zur Entsiegelung Ein Erfahrungsbericht aus Hamburg” ist jetzt beim BUND Hamburg erschienen.

Deutschlandfunk, TAZ, RTL, Abendblatt und weitere Medien berichten über die Initiative Abpflastern.

In Hamburg läuft eine stadtweite Werbekampagne für die Abpflaster-Wettbewerbe der BUKEA. Schickt gerne Photos von den Plakaten an abpflastern@beteilige.me

Juli 2025

28. Juli: Die Kindernachrichten LOGO (ab Minute 6:50) berichten über Tonis Erfahrungen und Erfolge beim Abpflastern.

22. Juli: Im Nedderfeld hat das Bezirksamt Eimsbüttel drei Flächen mit insgesamt knapp 150 Quadratmetern in einem der Fokusbereiche des bezirklichen Klimaanpassungskonzept entsiegelt.

Toni hat es geschafft: 37 Quadratmeter seine Schulhofs in Nienstedten konnte er mit seiner Schule zusammen abpflastern. Hier geht es zur neuen Homepage.

“Abpflastern Hamburg – von Grau zu Grün: Gemeinsam entsiegeln wir unsere Stadt!” hat beim Ideenwettbewerb Klimaschutz nebenan gewonnen!! Das Preisgeld steht nun für konkrete Abpflaster-Projekte in Hamburg zur Verfügung. Bei Bedarf meldet Euch bei abpflastern@beteilige.me

Der Verein GreenCity Hamburg setzt sich wie wir für ein grünes und lebenswertes Hamburg ein – nun haben wir eine Kooperation für fleißige Abpflaster-Initiativen: Für abgepflasterte Flächen im öffentlichen und öffentlich zugänglichen Bereich könnt ihr über dieses Formular finanzielle und fachliche Unterstützung anfragen.

Wie die anderen Hamburger Bezirke erarbeitet auch Hamburg-Nord ein Klilmaanpassungskonzept. Dafür sammelt der Bezirk vom 07.07. bis 08.08.2025 das Wissen seiner Bewohner*innen auch digital über die DIPAS-Seite https://klimaanpassung-nord.beteiligung.hamburg/#/

Am 9. Juli stellte die zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank die Hamburger Klimaanpassungsstrategie vor. Ein zentrales Thema: die Schwammstadt und weniger versigelte Flächen. Hierzu und dem langen Weg zur klimaangeapssten Stadt das Hamburg Journal.

Ende Juni 2025

Der jüngst geschlossene Koalitionsvertrag von Hamburg-Mitte nimmt im Kapitel “Stadtgrün neu denken – Begrünung, Entsiegelung und Schwammstadt” ausdrücklich auf die Abpflastern-Kampagne Bezug: “Eine klimaresiliente Stadt braucht mehr Stadtbäume, weniger Versiegelung und innovative Begrünungskonzepte. … Ein besonderer Fokus liegt auf der Entsiegelung. Wir unterstützen die Bemühungen der Landesebene zum Abpflastern.”

Im ersten in Hamburg beschlossenen bezirklichen Klimaanpassungskonzept aus Eimsbüttel (PDF) gilt Entsiegelung als eine zentrale Maßnahme (C6). “Prüfung von Optionen zur Entsiegelung von Flächen im gesamten öffentlichen Raum, insbesondere im Straßenraum” und zwar auch schon bei der Planung von Straßen.

Immer mehr entsiegelte Flächen finden ihren Weg in unsere Karte wie dieser Schulhof in Nienstedten, diese 982 abgepflasterten Quadratmeter an der Stadtteilschule Bramfeld oder ca. 50 Quadratmeter in dieser Wohnungseigentümergemeinschaft und teilweise mit sehr schönen Vorher-Nachher-Bildern wie auf diesem privaten Blühstreifen. Wenn du als Privatperson in der eigenen Auffahrt, auf dem Firmen. oder Vereinsgelände auch abpflastern möchtest, ist das für das Stadtklima eine sehr gute Idee: jeder Quadratmeter zählt, wie die Klimaforschungs sagt. In Hamburg kannst du dafür bei RISA Unterstätzung beantragen und am Wettbewerb um die Goldene Harke teilnehmen. Dafür schreibe bitte eine Nachricht mit deinen Kontaktdaten und Angabe deiner Fläche an dieses Funktionspostfach (BUKEA): abpflastern@bukea.hamburg.de

28.4.2025

Ganz herzlichen Dank für eure überwältigende Resonanz auf den Start der Abpflastern-Initiative. Viele hundert Beiträge zeigen, wie viele Menschen sich vor der eigenen Haustür für ein grüneres und lebenswerteres Hamburg einsetzen. Als kleine Gruppe von Ehrenamtlichen bearbeiten wir nun eure Vorschläge, koordinieren uns mit den weiteren Akteuren – und bitten dafür um Geduld.

Lasst uns gleichzeitig Abpflastern zu einem gemeinsamen Projekt machen! Auch über die Klicks auf der Karte hinaus könnt ihr aktiv werden: Welche private Flächen könnt ihr selbst entsiegeln oder an eurer Arbeitsstätte, in eurem Sportverein, eurer Kita, etc. vorschlagen? Für die BUKEA-Preise brauchen wir genau diese konkret umgesetzten Projekte und Erfolgsgeschichten! Welche schönen Abpflaster-Geschichten kennt ihr, über die wir berichten können? Schreibt uns gern und gern auch mit Photos unter abpflastern@beteilige.me.

In einigen Beiträgen kam der Hinweis, vor dem Abpflastern müsse erstmal das Versiegeln gestoppt werden. Das halten wir im Prinzip natürlich für richtig. Gleichzeitig wächst unsere Stadt und viele grundlegende Bedarfe wie Wohungsbau, Mobilität, Inklusion etc. lassen sich ohne Versiegelung nicht realisieren. Mit unserer Initiative wollen wir daher auch anregen, Neu-Versiegelung zu minimieren und über Alternativen nachzudenken.